Manuelle Therapie

Die früher vielerorts betriebene Therapie der Chiropraktik hat sich in den letzten 15 Jahren durch Verzicht auf das ‚Einrenken’ und durch die Entwicklung von neuen ‚weichen’ Methoden zu seiner gewichtigen Säule der Physiotherapie entwickelt.

Manuelle Therapie nach den Prinzipien von Kaltenborn und Sell verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz bei der Behandlung von Gelenkfunktions- und Muskelstörungen. Manualtherapeutische Techniken führen gewissermassen über einen Reiz für das Rückenmark zu einer Tonusnormalisierung der betroffenen Muskulatur und damit auch zu einer Normalisierung der Gelenkstellung.

Manuelle Therapie kommt in Frage bei

  • Akuten und chronischen Erkrankungen der Wirbelsäule

  • Migräne und Tinnitus

  • Störungen und Blockaden im Bereich peripherer Gelenke (Knie, Ellbogen, Schulter ..)


Manuelle Therapie ist eine gefahrlose Therapie.

Therapeutisches Ziel ist die Normalisierung von gestörter Gelenkfunktion und die Beseitigung von Dysbalancen der Muskulatur.

Bei primär neurologischen Erkrankungen und akuten entzündliche Prozessen ist Manuelle Therapie allerdings ungeeignet.